La Libertad |
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Trujillo ist die Hauptstadt der Region La Libertad und die drittgrösste Stadt Perus. Sie ist die wichtigste Stadt Perus nördlich von Lima.
Durch die einzigartigen Baudenkmäler aus der Mochica- und Chimuzeit und der spanischen Kolonialzeit, mit den prachtvollen Innenhöfen, verzierten |
Holzbalkonen und den schmiedeisernen Fenstergittern, Kirchen und deliziöse Speisen hat sie für den Tourismus grosse Bedeutung. Der nahe Pazifik sorgt für angenehmes und frühlingshaftes Klima. Mit der Eroberung des Chimu - Reiches durch die Inkas wurde das gesamte Tal dem Inka-Reich einverleibt. Trujillo wurde 1535 gegründet und nach dem Geburtsort von Francisco Pizarro in Spanien benannt. Durch die Nähe zur archäologischen Stätte Chan Chan und zum beliebten Strandort Huanchaco, ist Trujillo Ausgangspunkt für viele Touristen. |
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Ebenfalls beliebt sind Ausflüge zu den Sonnen- und Mondpyramiden ("Las Huacas del Sol y de la Luna") nahe Trujillo. Die Mochica-Kultur (auch Moche genannt) existierte vom 1. Jahrhundert bis zum 7. Jahrhundert in Peru (Südamerika). Sie hatte wie ihre Nachfolger, die Chimú, ihr Zentrum in der Gegend der modernen Stadt Trujillo. Die Mochica besiedelten 11 Täler im trockenen Küstenstreifen des nördlichen Peru. |
Sie hatten eine stark strukturierte Gesellschaft mit mächtigen Fürsten an der Spitze. Wirtschaftliche Grundlage der Kultur war die Landwirtschaft auf bewässerten und mit Guano gedüngten Feldern. Zur Bewässerung wurden Aquädukte errichtet.
Ebenso wird bei Ausgrabungen deutlich, dass die Moche ein sehr blutrünstiges Volk waren. Die Chimú entwickelten das Goldschmiedehandwerk, das sie vermutlich von der Mochica übernommen haben, wesentlich weiter. Sie beherrschten das Giessen, Löten, Vergolden und konnten auch verschiedene Legierungen herstellen. Leider ist heute davon nicht mehr viel erhalten. Angeblich brachten die Inkas nach der Eroberung des Reiches die besten Goldschmiedearbeiten nach Cuzco. Die meisten Kunstwerke wurden während der Conquista durch die Spanier eingeschmolzen. 1470 wurde der letzte König Minchancaman besiegt und das Chimúreich durch den Inka-Herrscher Túpac Yupanqui erobert und in sein Reich eingegliedert.
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| CAHN CHAN |
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Chan Chan war die Hauptstadt des ehemaligen Chimú-Reiches, einer präkolumbianischen Kultur und befindet sich heute an der Pazifikküste im Norden Perus westlich der Stadt Trujillo. Sie entstand etwa um 1300. Sie war wahrscheinlich die grösste Stadt der damaligen Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent und eine der grössten der Welt, die aus Lehmbauten errichtet wurde. |
Sie hatte ein ansehnliches Vermögen an Gold, Silber und keramischen Kunstgegenständen angehäuft. Chan Chan konnte von den Inkas mit militärischer Gewalt nicht besiegt werden. Deshalb leiteten die Angreifer den durch die Oase fliessenden Fluss um, so dass die Einnahme der Stadt durch die bald eintretende Wasserknappheit möglich wurde. |
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Die Hauptstadt der Chimo bestand aus ursprünglich neun autonomen Bezirken, die jeweils von einem anderen erfolgreichen Herrscher regiert wurden.
Die UNESCO erklärte 1988 Chan Chan zum Weltkulturerbe. |